Gemeinde Gröden

Wappen Gemeinde Gröden

Gröden ist der größte Ort der vier Schradenlandgemeinden. Er ist älter als die erste Erwähnung im Jahre 1346 und wurde durch sächsische, fränkische und thüringer Bauern besiedelt. Der Ort (Graden) wird in einem Urbar (Einkünfteverzeichnis) über die Herrschaften der Wettiner von 1378 genannt und gehörte zum Amt Großenhain der Markgrafschaft Meißen. Im 16.Jahrhundert hat Gröden einen Fischteich, ein Forsthaus, Rechte wie freies Erbgericht, Beigeleit, Zollbefreiung, Braurecht. 1575. Erste Erwähnung eines Schulmeisters 1590, Vernichtung des Waldbestandes durch Waldbrand 1641. Krieg setzt das Dorf in Brand, 1729 erneuter Dorfbrand, 1778 Neubau Pfarrhaus, Kirchturm erhält sein jetziges Aussehen, 1815 der Schraden wird preußisch 1848/52/92 großflächige Brände, 1950 Bau Dorfstraße, 1956-1977 Ausbau der Infrastruktur des Dorfes.

 

In der Vergangenheit hatte der Ort offensichtlich eine hervorragende Stellung unter den Gemeinden der Umgebung. Die aufgeführten besonderen Rechte bewiesen dies. Anhand der Bodendenkmale lässt sich die baugeschichtliche Wandlung deutlich ablesen. Das Unterdorf stellt offensichtlich den historischen Siedlungskern dar. Mit dem Ausbau der Verbindungsstraße in West-Ost-Richtung ist der "Kopf" des Straßenangers entstanden. So ist Gröden heute zweigeteilt, ein neuerer Teil entlang der Hauptdurchfahrtsstraße und das alte Unterdorf. Am Angerbereich kann man heute noch die Atmosphäre des alten Dorfes spüren. Die Häuser drängen sich dicht zusammen um einen gemeinschaftlichen Raum. Der gekrümmte Straßenverlauf leitet den Blick aus zwei Richtungen auf den Mittelpunkt wo die Kirche und die alte Schule stehen. Ab und zu öffnet sich durch ein Scheunentor der Blick in den Schraden. Dort beginnt die Landschaft. Die riesigen alten Bäume schlagen eine Brücke zu denen auf dem Kirchhof.

 

Das Grödener Unterdorf ist historisch gewachsen, es hat sich ganz selbstverständlich nach den Bedürfnissen der Bewohner entwickelt. Die Grundstücke sind alle zur Straße hin bebaut. Mehrere Einzelgebäude unterschiedlicher Funktion (ursprünglich Wohngebäude, Stall, Scheune) bilden jeweils einen der typischen fränkischen Dreiseitenhöfe. Die Bebauung der benachbarten Höfe ist bei unverändertem Zustand oft nur durch einen schmalen Spalt getrennt. Ihre strenge Reihe wird vereinzelt durch "Hausbäume" in den Vorgärten aufgelöst. Das Zentrum des Unterdorfes bildet die Martinskirche, ein verputzter Feldsteinbau. Der Turm trägt eine Schweifhaube und Laterne als Turmaufsatz. Im Innern des Kirchenschiffes befindet sich eine Flachdecke mit dreiseitger Empore, Herrschaftsempore im Chor, Mittelschrein eines spätgotischen Schnitzaltars, Hayner Arbeit (Maria mit Kinde, Petrus mit Schlüssel, Martin mit Bettler), hölzerner Kanzelkorb aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, Triumphkreuz um 1400, bemerkenswertes gotisches Sakristeiportal. Der Kirchhof von Gröden ist mit seinen großen alten Bäumen eine Oase.

 

Folgende Objekte werden in der Denkmalliste genannt:

 

- Hauszeichen u. Schlußsteine im gesamten Ort, 19. Jh.

- Gaststätte Rautenstrauchs Erben, ehem. Jagdschloß, 1796

- Kindergarten, Großenhainer Straße, 1962

- Wohnhaus und Atelier von Professor Nadler, 1906

- Schlegels Gaststätte mit Kelteranlage, 1830

 

Die Bedeutung der Landwirtschaft für die Entwicklung des Ortes ging mehr und mehr zurück. Nach der Wende mußte man sich nach neuen Möglichkeiten umsehen. So besteht im Osten des Ortes ein Gewerbegebiet in einer Ausdehnung von 30 ha.

 

Südlich des Ortes fällt schon von Weitem das Landschaftsschutzgebiet Merzdorfer-Hirschfelder-Höhenrücken auf, die sogenannten "Grödener Berge", deren höchste Erhebung der Heideberg ist. 

 

Am 15. August 2009 wurde der Heidebergturm eingeweiht und steht  allen Besuchern offen. Der Aussichtsturm aus Lärchenholz überragt mit seiner Höhe von 34 m den Kiefernwald weithin sichtbar. 162 Holzstufen sind bis zur Aussichtsplattform (in 29 m Höhe) zu bewältigen. Bei guter Fernsicht sind die Berge der Oberlausitz, des Elbsandsteingebirges und sogar das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig zu sehen. Jährlich im September findet der Heideberg-Turm-Treppenlauf statt. Unmittelbar an der Grenze zu Sachsen liegt die Heidehöhe (201,4 m ü. NN), die höchste topografische Erhebung Brandenburgs.  Der Heidebergrundweg wurde 2005 geschaffen (Länge: 8 km/überwiegend asphaltiert) und lädt zum Wandern ein.

 

Der Ort ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen auf beschilderten Wanderwegen und von hier schweift der Blick weit ins brandenburgische Land bis zur Pulsnitzniederung mit ihren Feuchtgebieten und weiten Wiesen und Feldern. Zur Rast kann man in den Gasthöfen des Ortes einkehren. Besonders bekannt sind die Grödener Berge bei den Laufbegeisterten, alljährlich findet hier im Herbst der traditionelle „Werner-Seelenbinder-Gedenklauf“ statt.

 

 

 

Unser Wappen

 

In Silber ein schrägrechter blauer Wellenbalken, begleitet oben von einem roten Jagdhorn und unten von einem grünen Dreiberg, darauf eine silberne Messlatte mit rot-silbern geteiltem Sockel und zwei grünen Tannen mit schwarzem Stamm.

 

Erläuterung:

Das Wappen symbolisiert Lage und Natur von Gröden und seiner Umgebung. Die von der Eiszeit geprägte Landschaft ist gekennzeichnet durch die von der Pulsnitz (Wellenbalken) durchflossene Niederung des „Schraden“ und dem Grödener Bergrücken (Dreiberg mit Tannen), der den höchsten topografischen Punkt des Landes Brandenburg aufweist, die im Wappen durch die stilisierte Messlatte symbolisiert wird. Das Jagdhorn versinnbildlicht den wildreichen Schradenwald, der jahrhundertelang von Gröden aus verwaltet wurde.

Schulplatz 5
04932 Gröden

Mobiltelefon (0172) 7739383 Bürgermeister Dr. Sebastian Rick

Öffnungszeiten:
Sprechstunde Bürgermeister Dr. Sebastian Rick:

Dienstag von 18:30 - 19:30 Uhr in der Alten Schule, Schulplatz 5
oder nach Vereinbarung


Fotoalben



Veranstaltungen

25.09.​2020 bis
27.09.​2020
 
25.10.​2020
10:00 Uhr
43. Werner-Seelenbinder-Lauf
Laufveranstaltung wird durchgeführt. Teilnehmer müssen sich vorher anmelden![mehr]
 
11.11.​2020
Martinstag
Kirche Gröden
 
29.11.​2020
 
06.12.​2020
 

Aktuelle Meldungen

Geänderte Sprechzeiten des Bürgermeisters der Gemeinde Gröden

(17.09.2019)

Die Sprechzeiten des Bürgermeisters der Gemeinde Gröden, Dr. Sebastian Rick, werden ab sofort wie folgt geändert:

 

dienstags von 18:30 Uhr – 19:30 Uhr

oder nach Vereinbarung

 

 

Information zum Wintersport in Gröden

(23.01.2017)

Nachdem es in den letzten Jahren keine stabile Winterperiode in unserer Region mehr gegeben hat, ist im Januar 2017 ausreichend Schnee im Schradengebiet gefallen, sodass augenblicklich gute natürliche Voraussetzungen für alle Wintersportfreunde bei uns in Gröden bestehen.

 

ABER: Seit Ende Februar 2011 besitzen wir für unser Wintersportgelände am Eichberg – es liegt etwa 2 km vom Grödener Wald-sportplatz entfernt in östlicher Richtung – keinen Betreiber für den Skilift und die gastronomische Betreuung in der Skihütte mehr, nachdem der Skiverein Gröden erklärte, dass er ab sofort dieses Wintersportgelände nicht mehr nutzen will.

Somit ist zurzeit der Skilift nicht in Betrieb und die Skikütte geschlossen, da sich seitdem – trotz unserer wiederholten Inserate in verschiedenen Medien – kein Betreiber für unser Skigelände gefunden hat.

Trotz dieses unbefriedigenden Zustands haben wir schon seit November 2012 unsere 19 Orientierungsschilder angebracht, um unseren Gästen den Weg zum Skigelände sicher zu weisen; für die Skiwanderer wurde eine 6-km-Loipe (vom Sportplatz aus/dort bestehen auch gute Parkmöglichkeiten) und eine 8-km-Loipe durch 14 Markierungsschilder gekennzeichnet.

Somit bestehen in Gröden zurzeit folgende Wintersport-
möglichkeiten:

  • Nutzung des Skihangs am Eichberg (ohne Liftbetrieb!)
  • Fahrten an den Rodelbergen 1 und 2 (in Sportplatznähe) und am Rodelberg Nr. 3 (100 m entfernt vom Skihang) sowie am Mini-Rodelberg im Sportplatzgelände des SV Merzdorf/Gröden.
  • Skiwandern auf der markierten 6-km-Strecke (vom Sportplatz zum Skigelände und über den sogenannten ehemaligen Kirschgarten – in Höhe des Holzberges – zurück zum Sportplatz) bzw. 8-km-Strecke (sie führt über die sogenannten Serpentinen bis zum Heideberg-Turm und zurück zum Sportplatz)

 

Wir wünschen allen Wintersportfreunden auch weiterhin viel Freude bei uns im Grödener Wald und wären sehr erfreut, wenn sich bald ein Interessent für die Nutzung unseres Skilifts und der Skihütte fände.

 

Melden Sie sich bitte, falls Sie uns bei der Lösung des Problems helfen können, bei unserem Bürgermeister Claus Voigt (Gröden/Ortrander Str. 8, Tel. 035343 60164).

 

 

Ernst Schmied
Gemeindevertreter

 

Erste Neubau- Mietwohnungen fertig / Schlüsselübergabe spätestens im Januar 2014

(18.11.2014)

Mit großem Interesse verfolgen die Bürger von Gröden und den umliegenden Dörfern den Bau der Wohnanlage für Senioren. 10 Häuser mit altersgerechten, barrierefreien Wohnungen sind im Zentrum des Ortes gebaut worden. Die 5 Zweipersonen - und 5 Einpersonen Wohnungen (40 bzw. 49 Quadratmeter) sind alles Erdgeschosswohnungen. Helle Räume mit Fußbodenheizung, Telefon- und Fernsehanschluss, Terrasse, Grünflächen vor und hinter dem Haus sind die besondern Merkmale. Die Mieten sind bezahlbar.

 

Die künftigen Mieter können sich nach eigenen Vorstellungen einrichten. Haustiere sind auch erlaubt. Die Wohnungen liegen im Zentrum des Ortes. Bushaltestelle, Verkaufseinrichtung, Arztpraxen und die Tagespflegestätte liegen in unmittelbarer Nähe. Die Mitarbeiter des Ingenieurbüros Matthias Fahr und d es Bauunternehmens "DDK Hausbau" Haida, haben es durch ihr großes Engagement und die gute Zusammenarbeit geschafft, diese Anlage in einem Jahr zu bauen. Gegenwärtig sind noch einige Arbeiten an den Außenanlagen notwendig. Doch spätestens im Januar 2015 erhalten die künftigen Mieter ihre Wohnungsschlüssel.

 

Am Samstag konnten Interessierte die Wohnungen besichtigen. Viele ältere Bürger kamen mit ihren Kinder und Verwandten, um die Wohnungen anzusehen. "Verteilt werden die Wohnungen entsprechend den Anmeldungen. Wer zuerst kommt, bekommt auch die Wohnung". Noch sind nicht alle vergeben. Interessierte können sich beim Amt Schradenland informieren", so der Bürgermeister Claus Voigt.

 

Für die 86 jährige Grödnerin, Helene Hingst, war die Überraschung besonders groß. Sie bekam als Erste die verbindliche Zusage für ihre neue Wohnung. "Ich wohne allein in meinem Haus. Meine Kinder sind weggezogen. Mir wird die Arbeit am und im Haus zu viel. Sollen die Enkel mein Haus übernehmen," so die rüstige Rentnerin. Der Bürgermeister ergänzt:" Das ist genau das, was wir erreichen wollen. Wir wollen versuchen ein Abwandern der Jugendlichen zu verhindern und sorgen mit den neuen Wohnung gleichzeitig für eine Verbesserung der Lebensqualität der Älteren in unserem Ort."

 

Fakten zur Entstehung der Seniorenanlage in Gröden

 

2012 beschlossen die Grödener Gemeindevertreter den Bau einer Seniorenanlage. Anfang 2013 wurde Nägel mit Köpfen gemacht. Die konkrete Planung durch das Planungsbüro erfolgte. Die notwendigen Genehmigungen wurden eingeholt.

Im Juli erfolgte die Grundsteinlegung. Im August wurde Rüstfest gefeiert. Durch eine gute Organisation und durch das große Engagement Aller am Bau beteiligten war es möglich, das im Januar 2014 die Tagespflegestätte eröffnet werden konnte.

Anfang 2014 begannen die Bauleute mit dem 2. Bauabschnitt. Es entstand ein Wohnkomplex mit 10 Wohnhäusern. Die endgültige Fertigstellung und die Übergabe aller Häuser ist für den Dezember diese Jahres geplant.

 

"Ein dritter Bauabschnitt, der Bau eines Hauses vorwiegend für demenzkranke Patienten zu errichten, ist für das Jahr 2014 + X angedacht, also genau dann, wenn in der Gemeindekasse das notwendige Geld dafür vorhanden ist" so der Bürgermeister.

 

(Text/Foto: Wolfgang Kniese)

Foto zu Meldung: Erste Neubau- Mietwohnungen fertig / Schlüsselübergabe spätestens im Januar 2014

Klassentreffen des Einschulungsjahres 1962

(21.09.2012)

Einstige Schüler der Grundschule Gröden des Einschulungsjahres 1962 erinnerten sich.

 

Vor 50 Jahren wurden diese Damen und Herren in Gröden

eingeschult. Das war ein guter Grund, dieses Ereignis mit einem Klassentreffen zu begehen. Es wurde zu einem Fest der Erinnerungen an die Schulzeit. Es war eine Reise aus der Gegenwart in die Vergangenheit.Organisiert hatten das Treffen Helfried Obenaus und Joachim Schultze.

 

Ihr damaliger Mitschüler Joachim Schulze beging in diesem Jahr sein 40 jähriges Dienstjubiläum als Kraftfahrer. Aus diesem Anlass, hatte er den Traditionsbus der NVG Finsterwalde gechartert.

In seiner Busfahreruniform, aus DDR Zeiten und dem einstigen Schulbus, einem Skoda Baujahr 1970, begrüßte er seine einstigen Mitschüler und forderte sie sie auf einzusteigen.

 

Die Überraschung war gelungen. Die Extratour ging durch Gröden, zu den Schradener Bergen bis zum Heidebergturm. „Ich wollte damit zeigen, was sich so alles verändert hat. Der Schraden ist eine Region, die doch touristisch einiges zu bieten hat. Das ist aber meiner Meinung nach noch zu wenig bekannt. Vielleicht konnte ich auch einen Teil dazu beitragen, um dass Interesse der Leute zu wecken.“

 

Zurück in Gröden, wurde dann gemeinsam mit ihren einstigen Lehrern Lilly Lahmann und Ernst Schmied in Erinnerungen gekramt. Meist mit der Frage „Weisst du noch…?“wurden leicht vergilbte Bilder betrachtet und so manches Erlebnis aus der Schulzeit wieder in Erinnerung gebracht. Einig waren sich alle darin: “Unsere Schulzeit vom Unterricht, über die außerunterrichtlichen Beschäftigungen, die Wandertage bis hin zu gemeinsam erlebten Ferien, war eine schöne Zeit.“

 

(Text/Foto: Wolfgang Kniese)

[Gruppenfoto]

Foto zu Meldung: Klassentreffen des Einschulungsjahres 1962

Wintersport in Gröden

(15.02.2012)

Nachdem der Skiverein Gröden am 22. Februar 2011 unmittelbar am Beginn der monatlichen Sitzung der Gemeindevertretung, in der wir uns kritisch und konstruktiv über die Zukunft des Wintersports in unserem Skigebiet verständigen wollten, durch seinen Vorsitzenden erklärte, dass der Skiverein ab sofort das Wintersportgelände am Eichberg-Hang nicht mehr nutzen will, besitzen wir für den Skilift und für die gastronomische Betreuung in der Skihütte keinen Betreiber mehr. Somit ist zurzeit der Skilift nicht in Betrieb und die Skihütte geschlossen, da sich bisher noch kein Betreiber für unser Skigelände gefunden hat.

 

Trotz dieses unbefriedigenden Zustands haben wir bereits Ende November wieder sämtliche 19 Orientierungsschilder angebracht, um unseren Gästen den Weg zum Skigelände sicher zu weisen; die Rodelberge Nr. 1/2/3 wurden für den Rodelsport vorbereitet und abgesichert, und für die Skilangläufer wurde eine 6-km-Loipe (vom Sportplatz aus/ dort bestehen auch  gute Parkmöglichkeiten) durch 14 Markierungsschilder gekennzeichnet. Somit bestehen, wenn noch ausreichend Schnee fallen sollte, in Gröden zurzeit folgende Wintersportmöglichkeiten:

 

  • Nutzung des Skihangs am Eichberg (ohne Liftbetriebe!)

 

  • Fahrten an den Rodelbergen 1 und 2 (in Sportplatznähe) und am Rodelberg Nr. 3 (100 m entfernt vom Skihang)

 

  • Skiwandern auf der markierten 6-km-Strecke (vom Sportplatz zum Skigelände und über den sogenannten ehemaligen Kirschgarten – in Höhe des Holzberges – zurück zum Sportplatz)

 

Wir wünschen allen Wintersportfreunden auch weiterhin viel Freude bei uns im Grödener Wald und wären sehr erfreut, wenn sich bald ein Interessent für die Nutzung unseres Skilifts und der Skihütte fände.

 

Melden Sie sich bitte, falls Sie uns bei der Lösung dieses Problems helfen können, im Amt Schradenland (04932 Gröden/Großenhainer Str. 25/ Tel. 035343 76223 bei Frau Funk) oder bei unserem Bürgermeister Claus Voigt (04932 Gröden/ Ortrander Str. 8/ Tel. 035343 60164).

 

 

Mit sportlichen Grüßen

 

Ernst Schmied

Gemeindevertreter

1 Jahr Heidebergturm gefeiert

(17.08.2010)

+++ einjähriges Bestehen am Sonntag mit ca. 500 Besuchern gefeiert u.a. anwesend Schradenland-Amtsdirektor Thilo Richter, Grödens Bürgermeister Claus Voigt, Bürgermeister der benachbarten Gemeinden sowie Vertreter der Stadt Großenhain und des Landkreises EE eröffnen den Festreigen. +++

+++ Grödens Bürgermeister Claus Voigt zog sehr positives Resümee +++ Amtsdirektor Thilo Richter dankte allen, welche die Geburtstagsfeier ermöglichten  +++

+++ Gegen 14.30 Uhr erlebt das Heimatlied, mit Strophe welche Turm gewidmet ist, durch den Frauenchor Gröden seine Uraufführung. +++
 
+++ Anschließend gibt es stürmischen Applaus für die "Herzchen vom Winterberg" des DRK Bad Liebenwerda, tolles Programm  +++
 
+++ Das Bauernschänken-Team um Heike Kniese sorgt für das leibliche Wohl +++ Lustig moderierte Ingolf Timm durch den Nachmittag +++
 
+++ limitierte Grenzstein-Souveniers finden erste Abnehmer +++


+++ Erste Zeitmarke für den Heidebergturmlauf, der am 19. September seine Premiere hat, wurden durch das Tandem, bestehend aus Bürgermeister Andreas Klemm aus Großthiemig und DJ Ingolf Timm vor dem Team Amtsdirektor Thilo Richter mit dem Chef des Kreisbauordnungsamtes Frank George und dem Team Bürgermeister Dr. Hartwin Zirm aus Merzdorf und Reinhild Hägele gesetzt. Die inoffizielle Bestzeit von 2.34 min wird wohl nur 4 Wochen Bestand haben +++  
 
+++ Busshuttle zum Turm wurde von den Besuchern rege genutzt! +++

 

Foto:

 

  • Team George/Richter auf dem Rückweg (oben)
  • Team Klemm/Timm beim Aufstieg (unten)

Foto zu Meldung: 1 Jahr Heidebergturm gefeiert

Unser Heideberg Turm

(28.09.2009)

 - Versuch einer Bilanz nach einem Monat -

 

Nach langer Diskussion und ausführlicher Vorstellung aller vier Turm-Varianten war am 23. Oktober 2007 in der Gemeindevertretung Gröden endgültig die Entscheidung gefallen: von den anwesenden 10 Gemeindevertretern stimmten (bei einer Gegenstimme) 9 für den Bau eines Aussichtsturmes, und ebenso stimmten (bei einer Stimmenthaltung) 9 für die Variante 3, den 34 m hohe Lärchenholzturm mit zwei Etagen Stahlbeton.

 

Diese mehrheitliche sehr klare Entscheidung für den Turmbau war in der Grödener Einwohnerschaft keinesfalls nur ein Grund zur Vorfreude, sondern ein Zankapfel bei so manchem Stammtischgespräch:

 

  • Haben wir nichts Wichtigeres zu tun, als 320.000 Euro in den Wald zu setzen?

 

  • Rechtfertigt das Verhältnis Kosten : Nutzen  einen solchen Aussichtsturm, für dessen Errichtung kein einziger Fördermittelantrag positiv beschieden wurde?

 

Dennoch spähten viele Grödener während der Bauphase vom April 2008 bis Juli 2009 immer wieder zum Turm in der Nähe der Heidehöhe, um das Werden des Baus zu verfolgen, und das Streitobjekt lieferte bald neue Nahrung:

 

  • Wie schief steht der denn im Wald?

 

  • Baustopp (von August 2008 - Ende März 2009) - eine neue Brandenburger „Erfolgs-Story"?

 

Zur feierlichen Einweihung kamen am 15. August sehr, sehr viele zum Gipfelpunkt Brandenburgs, und sie waren des Lobes voll - ebenso wie seitdem die vielen Gäste aus nah und fern, die zu allen Tageszeiten zum Turm strömen, per Auto oder zu Fuß oder mit ihren Fahrrädern.

 

Was fand die Zustimmung, auch bei den Zweiflern aus Gröden?

 

  • Der Turm passt prima in den Kiefernwald.
  • Die Tritthöhe und Breite der Treppen wird als angenehm empfunden.
  • Die Sitzbänke auf jeder Etage sowie im Erdgeschoss werden gern angenommen.
  • Die 10 Informationstafeln auf dem Rundgang der 1. Etage gefallen in Gestaltung (ein Lob dafür gebührt der Werbeagentur Hesse aus Elsterwerda!) und Inhalt, ebenso werden die Orientierungsschilder auf der Aussichtsplattform (verantwortlich dafür war Johannes Manig) gelobt.
  • Die Heideberg-Rundweg-Tafel ist vor allem für die Besucher aus Sachsen eine wertvolle Wander-/Fahrradwegehilfe.
  • Unsere Entscheidung, zur Einweihung einen kostenlosen Bustransport von 13 - 18 Uhr einzurichten, wurde von vielen gern genutzt.
  • Der Beschluss unserer Gemeindevertretung (vom 23.06.2009), die Teileinziehung des Waldweges (vom 23.11.2004) aufzuheben und eine Umwidmung dieses Asphaltweges vorzunehmen (Fahrverbot zum Heideberg gilt nur noch für Fahrzeuge über 3,5 t), gefasst mit 8 : 3 Stimmen, findet bei allen älteren Besuchern große Zustimmung.
  • Die Eröffnungsfeier am 15. 8. gefiel allerseits; dass unsere sächsischen Nachbarn auch dabei waren und uns sogar beschenkten (Blumen und Eingangsfindling mit der Gravierung 2009), fand viel Beifall. Dem Zabeltitzer Bürgermeister danken wir dafür herzlich. Ein großes Lob gebührt auch dem Team der „Bauernschänke", das die gastronomische Versorgung vor Ort bestens organisiert hatte und das Gelände am späten Abend blitzsauber aufräumte!

 

Verschwiegen soll an dieser Stelle freilich nicht werden, dass vor diesem Festtag auch Unerfreuliches passierte:

 

  • Unser extra für den 15.8. geplanter Waldparkplatz (ca. 1 km unterhalb der Heidehöhe) „platzte", weil unserer Grödener Mentalität („Das kriegen wir schon in Griff, irgendwie klappt das schon, konkrete Zeitvorgaben und personale Zuständigkeiten ergeben sich doch noch.") deutlich an ihre Grenzen stieß. So verdienstvoll auch da Engagement unseres Gemeindevertreters Ulrich Preußer um die Schaffung dieses Parkplatzes war - gegen die Forstbehörde und gegen das Brandenburger Waldgesetz war unsere last minute-Aktion zum Scheitern verurteilt; das hätten   w i r   eigentlich wissen müssen.

 

  • Dass uns die Hesse-Werbung am 13. August die versprochenen letzten Informationstafeln nicht termingerecht lieferte (3 mussten wir selbst aus Elsterwerda holen/ 2 wurden erst am 20. August nachgeliefert), hat uns viele Nerven gekostet und gar nicht gefallen.

 

  • Schade, dass nur 27 Firmen die Möglichkeit nutzten, für 25 Jahre Werbung für ihr Unternehmen am Turm zu machen. Dass z. B. die Elster-Nahverkehrsgesellschaft diese Chance nicht nutzte (für einmalige Kosten von 50 bis maximal 75 Euro), das wäre in Gröden unter den früheren Stützpunktchefs (Kurt Bischof/Lothar Schneider) nie passiert.

 

Und wie ging es nach dem 15. August weiter?

 

Es geschah das Erhoffte, d. h.

  • Die Besucherströme zum Turm sind zurzeit enorm, und man hört von den Gästen fast nur Gutes über unseren Turm und über Gröden, und viele fragen auch verwundert: „Was denn, ihr verlangt gar keinen Eintritt? Einen Euro sollte dieser Ausblick doch allen wert sein."

 

  • Am deutlichsten „profitieren" vom Heideberg-Turm bisher alle drei Gaststätten, die auf der Werbetafel am Turm sich gut präsentiert haben. Wir gönnen es ihnen sehr!

 

Es geschah aber auch Unerwartetes/Unerfreuliches:

  • Eigentlich war es nicht unsere Absicht, das Gelände um den Turm einzugrenzen. Als jedoch bereits zwei Tage nach der Eröffnung Autos und Motorräder auf dem Holzschnitzelhügel parkten und ihre Runden drehten, mussten wir schleunigst Holzpfähle besorgen und einschlagen sowie Spanndraht anbringen.

 

  • Das man im Wald und also am und im Turm nicht raucht, müsste man eigentlich einsehen und entsprechend umsetzen können - auch ohne Verbotszeichen und Verbotsschild. Gleiches gilt für das generelle Durchfahrtsverbot in Richtung Skigelände. Verlass ist darauf in der Bundesrepublik Deutschland aber nicht - 100%ig Verlass ist freilich auf die Unvernunft   e i n z e l n e r  ! Traurig, aber wahr...

 

Was bleibt seitens der Gemeinde noch zu tun?

 

Die Ausschilderung der möglichen Wege zum Heideberg-Turm ist m. E. ausreichend erfolgt, auch für Besucher aus dem Freistaat Sachsen. So bleibt nur noch zu klären:

 

  • Die Kurve im Kreuzungsbereich Anstieg zur Heidehöhe/Feldweg nach Strauch stellt für bergabwärts kommende Radfahrer eine echte Gefahrenstelle dar, besonders dann, wenn ein PKW im Kurvenbereich auftaucht. Darüber müssen wir mit der Forstbehörde sprechen, wenn wir deren Auflage (Rückbau des Waldparkplatzes bis Ende September) erfüllt haben.

 

  • Auf dem Holzschnitzelgelände sollen noch Rastmöglichkeiten aufgestellt werden, sodass man auch mit dem Blick zum Turm sich hinsetzen kann.

 

  • Es ist eine weitere Abfallmöglichkeit aufzustellen (vermutlich Blechtonne), um den anfallenden Müll aufzunehmen.

 

  • Ob eine gastronomische Versorgung (saisonabhängig/bewegliche Station) möglich sein wird (wünschenswert wäre das gewiss!) darüber wird sich unser Gemeindevertreter Holger Stroisch mit regionalen Anbietern verständigen, sodass in der Gemeindevertreter-Sitzung am 22.09. dazu schon Konkretes zu hören sein wird, wie das ohne Strom, Wasser und Toiletten gelöst werden könnte.

 

  • Auch über die Möglichkeit, einen Halteplatz für Pferdekutschen (mit Festbinden der Pferde) und noch eine weitere Behelfsmöglichkeit zum Abstellen der Fahrräder (wenn Gruppen anreisen) zu schaffen, sollte nachgedacht werden, ebenso über eine Geschwindigkeitsbegrenzung ab Kreuzung Gröden - Großenhain/Merzdorf - Strauch in Richtung Heidehöhe.

 

  • Summa summarum: Gröden hat mit dem Bau des Heideberg-Turmes (zu 100 % aus eigenen Mitteln!!!) vielen eine Freude bereitet (vgl. Brief aus Plessa).

 

 

 

 

Ernst Schmied

Gemeindevertreter

 

 

 

Foto zu Meldung: Unser Heideberg Turm

Grödener Heidebergturm für Besucher offen

(24.08.2009)

Nachdem am 15. August 2009 die feierliche Einweihung des Heidebergturms erfolgte, steht der Turm jetzt allen Besuchern offen. Unmittelbar an der Grenze zu Sachsen liegt in den Grödener Bergen die Heidehöhe (201,4 m ü. NN), die höchste topografische Erhebung Brandenburgs. Um sie touristisch attraktiver zu machen, wurde 2005 der Heideberg-Rundweg geschaffen (Länge: 8 km/überwiegend asphaltiert) und 2009 ein Aussichtsturm aus Lärchenholz errichtet, der mit seiner Höhe von 34 m den Kiefernwald weithin sichtbar überragt. 162 Holzstufen sind bis zur Aussichtsplattform (in 29 m Höhe) zu bewältigen. Bei guter Fernsicht sind die Berge der Oberlausitz, des Elbsandsteingebirges und sogar das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig zu sehen.

Foto zu Meldung: Grödener Heidebergturm für Besucher offen

Richtfest am Heidebergturm

(28.05.2009) Am Freitag, den 29. Mai 2009 wird um 15:00 Uhr Richtfest am Grödener Heidebergturm gefeiert.

Gröden in Feierlaune

(28.05.2008)

Da man nicht bis zur 650-Jahr-Feier warten wollte, feierte Gröden am vergangenen Wochenende das 630-jährige Jubiläum des Ortes. Bevor am Donnerstag das Fest mit einer Festveranstaltung in der Kirche eröffnet wurde, war leider noch wenig von Feststimmung im Ort zu spüren. Der Aufruf zum Schmücken der Grundstücke war bei den Grödnern wohl nicht so richtig angekommen, obwohl den am schönsten geschmückten Grundstücken Preise winkten. In der Festveranstaltung  stellte Sebastian Rick die Festschrift vor. Viele Grödener sicherten sich gleich ihr persönliches Exemplar. Der Freitagabend gehörte der jüngeren Generation. Drei Bands standen auf dem Programm - Yellow Umbrella, Picatrix und Groessenwahn, die jedoch leider nicht auftreten konnten. Bis weit nach Mitternacht wurde gefeiert. Am Sonnabend lud ein historischer Markt zum Bummeln ein. Ritter, Gaukler, Feuerspucker und Händler präsentierten sich. Für Kinder gab es viel zum entdecken und auszuprobieren. Der Heimatverein Hirschfeld zeigte alte Handwerkstechniken, wie das Drehen eines Kälbertricks, das Buttern und Spinnen.

 

Die Feuerwehr Gröden feierte im Rahmen der 630-Jahr-Feier gleich  ihren 75. Geburtstag. Zum Tag der offenen Tür am Sonnabend hatte sich die Feuerwehr einiges einfallen lassen. Mit Vorführungen zur technischen Hilfeleistung und einem Löschangriff mit Wasser der Amtsjugendfeuerwehr erhielten die Gäste einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehrleute. Die Feuerwehr aus Hohenleipisch zeigte eine Waldbrandbekämpfung. In einer Ausstellung wurde die Geschichte der Wehr gezeigt.

 

Am Abend sorgten DJ Hamster und die Disco mit Marcel und Tino auf der Bühne am Festplatz für Stimmung. Ein Feuerwerk erhellte den Abendhimmel. Der Rummel auf dem Festplatz  war an allen Tagen Anziehungspunkt für Groß und Klein.

 

Am Sonntag strömten viele Besucher nach Gröden zum Festumzug. Die Grundstücke entlang der Umzugsstrecke waren bunt geschmückt mit Luftballons, Girlanden und Wimpelketten. Ab und zu konnte man auch Grundstücke entdecken, die mit Strohpuppen und Gerätschaften vergangener Zeit geschmückt waren. Pünktlich um 13:00 Uhr setzte sich der Festumzug, angeführt vom Hirschfelder Spielmannszug, in Bewegung. In ca. 90 Umzugsbildern erlebte der Besucher Grödener Geschichte von der Vergangenheit bis zu Gegenwart. Viele Vereine, Privatpersonen und Firmen beteiligten sich mit tollen Bildern und Festwagen am Umzug. Auf dem Festplatz wurde dann noch bis zum Abend weitergefeiert.

Foto zu Meldung: Gröden in Feierlaune